Es ist Montagmorgen, 9 Uhr. Das Wochenmeeting beginnt. Marketing zeigt die Zahlen der letzten Woche – und die Stimmung kippt. Die Conversion-Rate ist um 12 % gesunken, die Checkout-Abbrüche steigen weiter, und die ERP-Anbindung liefert seit Tagen falsche Bestandsdaten. Gleichzeitig will das Vertriebsteam endlich den geplanten B2B-Bereich mit individuellen Preislisten live schalten, und Marketing drängt auf neue Sales Channels für den internationalen Ausbau. In diesem Moment stellst du dir die entscheidende Frage: „Ist Shopware für uns überhaupt die richtige Wahl – und wenn ja, brauchen wir dafür wirklich externe Unterstützung, etwa durch eine Shopware Agentur?"
Die Antwort ist komplex. Denn viele Shop-Probleme, die auf den ersten Blick wie reine Marketing- oder Design-Themen aussehen, entpuppen sich bei genauerem Hinsehen als System-, Prozess- oder Datenherausforderungen. Genau hier kommt die Rolle eines erfahrenen Shopware Developers ins Spiel – jemand, der nicht nur Code schreibt, sondern deine Geschäftsziele in technische Lösungen übersetzt und dabei die Fallstricke kennt, die dich Zeit, Geld und Nerven kosten können.
Du bist hier richtig, wenn:
Bevor wir in die Details gehen, lass uns kurz klären: Was ist Shopware 6 eigentlich – und was bedeutet das für dich als Entscheider?
Die drei Shopware-Editionen einfach erklärt
Community Edition (kostenlos): Die Basis-Version von Shopware, die du selbst hosten musst. Sie enthält alle Kern-Funktionen für einen professionellen Online-Shop. Du brauchst allerdings technisches Know-how oder einen Partner für Installation, Wartung und Updates. Ideal für Unternehmen, die volle Kontrolle wollen und eigene Ressourcen haben.
Rise, Evolve, Beyond (Cloud-Pläne, kostenpflichtig): Diese Versionen sind vollständig von Shopware gehosted – du brauchst dich nicht um Server, Updates oder Backups zu kümmern. Dazu kommen Premium-Features wie erweiterte B2B-Funktionen, internationale Mehrsprachigkeit und Priority-Support. Die Kosten richten sich nach deinem Umsatzvolumen. Ideal für Unternehmen, die sich auf ihr Geschäft konzentrieren wollen, nicht auf Infrastruktur.
Was bedeutet „Self-Hosted" vs. „Cloud"?
Self-Hosted (Community Edition): Du oder dein Hosting-Partner betreibt die Server, kümmert sich um Updates, Sicherheits-Patches und Backups. Das gibt dir maximale Flexibilität, bedeutet aber auch: Du trägst die Verantwortung für Verfügbarkeit, Performance und Datensicherheit.
Cloud (Rise/Evolve/Beyond): Shopware kümmert sich um die komplette Infrastruktur. Du loggst dich einfach ein, richtest deinen Shop ein und verkaufst. Updates laufen automatisch, Backups sind inklusive. Der Nachteil: weniger Kontrolle über Server-Konfiguration und Hosting-Details.
Die wichtigsten Module, die Shopware von Haus aus mitbringt
Shopware 6 ist kein Baukastensystem, sondern eine vollständige E-Commerce-Plattform. Das bedeutet: Viele Funktionen, die du bei anderen Systemen durch Plugins nachrüsten musst, sind hier bereits eingebaut:
Merksatz: Wenn du „nur" einen Standard-Shop brauchst – also Produkte, Warenkorb, Checkout, Versand, Zahlung –, kannst du mit Shopware sehr weit kommen, ohne eine Zeile Code zu schreiben.
Wann brauchst du überhaupt einen Developer?
Du kommst ohne technische Unterstützung aus, wenn:
Du brauchst einen Developer oder eine Agentur, wenn:
Wenn du an einen Developer denkst, hast du vermutlich das Bild von jemandem vor Augen, der den ganzen Tag Code schreibt. Das ist nicht falsch – aber es ist nur ein Teil der Wahrheit. Ein guter Shopware Developer ist gleichzeitig Übersetzer, Architekt, Problemlöser und manchmal auch Sparringspartner für strategische Entscheidungen.
Anforderungen aufnehmen und in technische Konzepte übersetzen
Die erste und vielleicht wichtigste Aufgabe: Deine Geschäftsziele und Prozesse so zu verstehen, dass sie sich sauber in Shopware abbilden lassen. Das klingt banal, ist es aber nicht. Denn zwischen „Wir brauchen individuelle Preise für Großkunden" und der tatsächlichen Umsetzung liegen Dutzende Detailfragen: Gelten die Preise nur für bestimmte Produkte? Sind sie mengenabhängig? Gibt es Freigabeprozesse? Müssen Budgets berücksichtigt werden?
Ein erfahrener Developer fragt nach – und zwar so lange, bis klar ist, welche Anforderungen wirklich umgesetzt werden müssen und welche „Nice-to-haves" sind. Daraus entstehen dann Akzeptanzkriterien: messbare, testbare Bedingungen, die festlegen, wann eine Funktion als fertig gilt.
Konzeption: Datenmodell, Prozesse und Architektur planen
Bevor auch nur eine Zeile Code geschrieben wird, muss die Struktur stehen. Das betrifft vor allem:
Diese Konzeptionsphase entscheidet maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg des Projekts. Fehler hier rächen sich später teuer – etwa wenn Datenstrukturen nachträglich umgebaut werden müssen oder Plugins sich gegenseitig blockieren.
Umsetzung: Plugins, Themes, Integrationen und Backoffice-Workflows
Jetzt wird es konkret. Die Umsetzung umfasst typischerweise:
Betrieb: Updates, Security, Performance und Stabilität
Ein Shop ist nie „fertig". Shopware veröffentlicht regelmäßig Updates – für Sicherheit, neue Features und Bug-Fixes. Ein professioneller Shopware Developer plant diese Updates strukturiert, testet sie auf einem Staging-System (einer Test-Kopie deines Shops) und sorgt dafür, dass Plugins kompatibel bleiben.
Dazu kommen: Performance-Tuning (HTTP-Caching, Datenbankoptimierung, Frontend-Ladezeiten), Monitoring (Fehlerauswertung, Logs, Verfügbarkeit) und die Absicherung gegen Sicherheitslücken.
Nicht jede Plattform passt zu jedem Business. Shopware spielt seine Stärken dort aus, wo Prozesspassung wichtiger ist als „nur schnell online sein". Lass uns das konkret machen.
Shopware ist ideal, wenn…
Shopware ist eher nicht ideal, wenn…
Merksatz: Shopware ist keine „Set-and-Forget"-Lösung. Es ist eine Plattform für Unternehmen, die wachsen wollen, ihre Prozesse ernst nehmen und bereit sind, in Qualität und Stabilität zu investieren.
Die Frage „Shopware oder…?" kommt in fast jedem Erstgespräch. Hier eine ehrliche Einordnung der gängigsten Alternativen:
Shopware vs. Shopify
Shopify wählen, wenn: Du schnell starten willst, keine eigene IT-Infrastruktur aufbauen möchtest und Standard-Prozesse ausreichen. Shopify ist „Plug-and-Play" mit niedrigen Einstiegshürden, aber auch starken Einschränkungen bei Datenhoheit, individuellen Prozessen und Hosting-Kontrolle.
Shopware wählen, wenn: Du komplexe B2B-Logiken, individuelle Integrationen oder volle Kontrolle über Daten und Infrastruktur brauchst. Der Preis ist höherer Aufwand für Setup und Wartung.
Wenn du für einen schnellen Markteintritt auf einen Dienstleister setzen willst, kann eine Shopify Agentur für Standard-Setups eine sinnvolle Alternative sein – solange du die Einschränkungen bewusst akzeptierst.
Shopware vs. WooCommerce
WooCommerce wählen, wenn: Du bereits WordPress nutzt, ein kleines bis mittelgroßes Sortiment hast und wenig Budget für Setup. WooCommerce ist günstig im Einstieg, aber Performance und Skalierung werden schnell zur Herausforderung.
Shopware wählen, wenn: Du skalieren willst, professionelle B2B-Features brauchst oder Multi-Channel-Strategien planst. Shopware ist von Grund auf für Commerce gebaut, nicht als Blog-Erweiterung.
Shopware vs. Magento (Adobe Commerce)
Magento wählen, wenn: Du ein sehr großes Unternehmen bist, extrem komplexe Anforderungen hast und ein dediziertes Entwicklerteam sowie hohes Budget mitbringst. Magento ist mächtig, aber auch extrem aufwändig in Setup, Betrieb und Kosten.
Shopware wählen, wenn: Du ähnliche Flexibilität brauchst, aber schneller umsetzen und mit moderaten Budgets arbeiten willst. Shopware ist zugänglicher, hat eine aktivere Community in DACH und niedrigere Betriebskosten.
Hier ein vereinfachter Entscheidungsbaum, der dir in 5 Fragen hilft, die richtige Plattform zu identifizieren:
1. Brauchst du individuelle Prozesse oder reicht Standard?
2. Willst du dich um Hosting und Updates selbst kümmern?
3. Sind Integrationen (ERP, PIM, CRM) entscheidend?
4. Wie hoch ist dein Budget für Setup?
5. Hast du ein internes Team oder einen verlässlichen Partner?
Eine der häufigsten Fragen: „Brauchen wir dafür ein Plugin – oder muss das programmiert werden?" Die Antwort hängt davon ab, wie individuell dein Use Case ist. Hier sind die Leitplanken:
Konfiguration (ohne Code)
Shopware bringt von Haus aus viele Möglichkeiten mit, die du über Settings, den Rule Builder, CMS-Layouts oder die Verwaltung von Versand- und Zahlungsarten abbilden kannst. Beispiele: Standard-SEO-Einstellungen, Kategoriestrukturen, einfache Promotions, Landing Pages.
Plugin „von der Stange"
Für bewährte Use Cases (zusätzliche Zahlungsarten, Versandanbieter, einfache Marketing-Tools) gibt es fertige Plugins im Shopware Store. Vorteil: schnell einsatzbereit. Risiko: Update- und Kompatibilitätsprobleme, wenn Plugins nicht gepflegt werden oder sich gegenseitig blockieren.
Plugin-Audit-Kriterien (worauf du achten solltest):
Custom Plugin
Wenn deine Prozesse oder Logiken wirklich spezifisch für dein Business sind (z. B. komplexe Preislogiken, Freigabe-Workflows, spezielle Datenflüsse), lohnt sich ein maßgeschneidertes Plugin. Das kostet mehr, ist aber wartbar, sauber dokumentiert und passt exakt zu deinen Anforderungen.
Technisch gesehen wird in Shopware 6 ein Custom Plugin über Event Subscriber (um auf Systemereignisse zu reagieren) oder Decorators (um bestehende Services zu erweitern) umgesetzt – nicht durch direkte Änderungen am Shopware-Kern.
Integration (externe Systeme anbinden)
Für die Anbindung von ERP, PIM, CRM oder anderen Drittsystemen brauchst du klare Schnittstellen, saubere Fehlerbehandlung und Monitoring. Wichtig: Verantwortlichkeiten festlegen (wer kümmert sich um Datenfehler?) und Testfälle definieren (was passiert bei Ausfall, wie werden Abweichungen erkannt?).
In Shopware 6 laufen größere Datenimporte oft über Symfony Messenger und Message Queues – das bedeutet: Aufgaben werden im Hintergrund abgearbeitet, ohne dass der Shop blockiert wird.
Custom Storefront
Wenn UX, Performance oder Branding entscheidend sind und der Standard nicht reicht, kannst du das Frontend individuell entwickeln – entweder auf Basis der Shopware Storefront oder komplett eigenständig.
Headless (Frontend und Backend entkoppelt)
Headless bedeutet: Shopware ist nur noch der „Maschinenraum" (Produkte, Preise, Checkout via Store API), die sichtbare Oberfläche baust du separat (z. B. mit React, Vue.js oder Next.js). Das ist sinnvoll, wenn du wirklich mehrere Ausspielwege brauchst (Web, App, POS) oder eine sehr individuelle Nutzerführung messbar Mehrwert bringt.
Entscheidungskriterien für Headless:
Für die meisten Projekte ist Headless Overengineering – und bringt zusätzliche Komplexität, die sich nur lohnt, wenn sie direkt auf Umsatz oder Prozesseffizienz einzahlt.
Shopware zeigt seine Stärken besonders dort, wo Standard-Lösungen an ihre Grenzen stoßen. Hier einige konkrete Szenarien:
Multi-Channel und internationale Expansion
Du willst in neue Märkte? Shopware unterstützt mehrere Sales Channels aus einem Backend. Das bedeutet: unterschiedliche Sprachen, Währungen, Steuersätze, Versandarten und Zahlungsoptionen – zentral verwaltet, aber länderspezifisch ausgespielt. Beispiel: DACH-Ausbau mit lokalen Inhalten, Übersetzungen und Zahlungsanbietern.
Individuelle B2B-Prozesse
Shopware bietet (je nach Plan) Features wie Rollen und Rechte, Budgets, Freigabe-Workflows, Bestelllisten und Schnellbestellungen. Beispiel: Ein Einkäufer darf bis 500 € selbstständig bestellen, darüber hinaus ist eine Freigabe durch den Abteilungsleiter nötig.
Content & Commerce verzahnen
Mit dem integrierten CMS kannst du Landing Pages, Kategorie- und Produktseiten individuell gestalten – ohne dass dein Content-Team auf Entwickler angewiesen ist. Das Shopping-Experience-System erlaubt es, Layout-Bausteine flexibel zu kombinieren.
Skalierung und Performance
Shopware skaliert gut – wenn das Setup stimmt. Das bedeutet: sauberes HTTP-Caching, optimierte Datenbankabfragen (z. B. über Elasticsearch oder OpenSearch für die Produktsuche), schlanke Themes, durchdachte Hosting-Infrastruktur. Performance ist kein Feature, sondern Ergebnis guter Architektur. Wenn du tiefer einsteigen willst, lohnt sich ein Blick auf Shopware-Statistiken und KPI-Auswertungen, um Optimierungen gezielt zu priorisieren.
Typische Performance-Bottlenecks in Shopware 6 und ihre Lösungen:
Viele Projekte scheitern nicht an der Technik, sondern an unrealistischen Erwartungen. Hier ein praxisnaher Fahrplan mit typischen Zeitspannen:
1. Discovery & Scope (1–3 Wochen)
Ziele definieren, Prozesse verstehen, Daten prüfen, KPIs festlegen. Was soll der Shop leisten? Welche Integrationen sind nötig? Welche Rollen gibt es im Team? Was sind Nicht-Ziele?
2. MVP-Setup (4–10 Wochen)
Design, Basisfunktionen, Content-Struktur, Rechtliches (Impressum, Datenschutz, AGB), Tracking-Setup, Zahlungs- und Versandarten. Ziel: Ein funktionsfähiger Shop mit allen Standard-Prozessen.
3. Integrationen und Sonderlogik (+4–12+ Wochen)
ERP-/PIM-/CRM-Anbindungen, Datenmigration, individuelle Preislogiken, B2B-Features. Achtung: Integrationen und Datenqualität sind fast immer der Zeit- und Risikotreiber. Plane hier Puffer ein.
Beispiel-Releaseplan für ein mittleres Projekt:
4. Testing & Launch (1–3 Wochen)
Staging-Tests (Test-Umgebung, die deinen Live-Shop exakt nachbildet), Testfälle abarbeiten, SEO-Redirects einrichten, Monitoring aufsetzen, Cutover-Plan (Freeze-Zeitfenster, Daten-Deltas, Rollback, Kommunikation).
5. Phase 2: Optimierung und Weiterentwicklung (laufend)
Nach dem Launch beginnt die eigentliche Arbeit: Conversion-Optimierung, Automatisierung, Suche verbessern, Personalisierung, neue Features.
Auch erfahrene Teams tappen immer wieder in dieselben Fallen. Hier die häufigsten:
„Shopware ist doch Open Source, also kostenlos, oder?" Ja und nein. Die Community Edition ist kostenlos verfügbar – aber nur ein Teil der Gesamtkosten. Hier eine realistische Aufstellung:
| Kostenposition | Community Edition | Rise/Evolve/Beyond |
|---|---|---|
| Shopware-Lizenz | 0 € | ab ca. 600 €/Monat* |
| Hosting | 50–500 €/Monat | in Cloud-Plänen enthalten |
| Setup & Entwicklung | 10.000–100.000+ € | 10.000–150.000+ € |
| Wartung & Support | 500–2.000 €/Monat | 500–3.000+ €/Monat |
| Plugins | 0–5.000+ € | 0–5.000+ € |
| Integrationen (ERP/PIM/CRM) | 5.000–50.000+ € | 5.000–50.000+ € |
*Preise abhängig von Umsatzvolumen und gewähltem Plan. Stand der Angaben ohne Gewähr – prüfe aktuelle Konditionen direkt bei Shopware.
Ein Relaunch ist ein großes Projekt. Wann ist der richtige Zeitpunkt? Typische Trigger sind:
Migrationsbausteine
Cutover-Plan
Der Go-Live ist ein kritischer Moment. Du brauchst: ein Freeze-Zeitfenster (keine Änderungen im Altsystem), Daten-Deltas (was hat sich seit dem letzten Export geändert?), einen Rollback-Plan (was tun, wenn es schiefgeht?) und einen Kommunikationsplan (wer informiert Kunden, Partner, Team?).
Wenn du vorab sauber evaluieren willst, ob Setup, Daten und Prozesse wirklich „ready" sind, hilft ein strukturierter Shopware-Check, um Risiken früh sichtbar zu machen.
Lass uns konkret werden. Hier sind häufige Herausforderungen – und wie Shopware sie löst:
| Problem | Ursache | Shopware-Lösung | Erfolgskriterium |
|---|---|---|---|
| Langsame Ladezeiten | Theme/JS, Plugins, große Datenmengen, fehlende Caching-Strategie | Frontend-Optimierung, Bildkomprimierung, HTTP-Caching, CDN, Plugin-Audit | Core Web Vitals unter Zielwert, Ladezeit < 2 Sek. |
| Komplexe Preislogiken | Staffelpreise, kundengruppenspezifische Preise, B2B-Preislisten | Rule Builder, Advanced Pricing, Custom Plugin | Korrekte Preisanzeige in 100 % der Fälle, nachvollziehbar in Logs |
| Suche liefert falsche Ergebnisse | Index/Ranking, fehlende Synonyme, Filterlogik | Search-Ranking anpassen, Synonyme pflegen, ggf. Elasticsearch | Search-to-cart-Rate steigt, Nutzer finden schneller |
| Checkout-Abbrüche | Unklare Kosten, zu viele Schritte, Payment-Fehler | Checkout-Flow straffen, Payment-Integration testen, Fehlermeldungen verbessern | Abbruchrate sinkt um X %, Payment-Fails unter 2 % |
| Content-Team will unabhängig arbeiten | Änderungen erfordern Developer | CMS-Layouts, Shopping Experiences, klare Governance | Content-Team kann 80 % der Änderungen selbst umsetzen |
Ein Shop läuft nicht „einfach so". Professioneller Betrieb bedeutet:
Nicht jede Agentur, die „Shopware" auf der Website stehen hat, verfügt über echte Expertise. Hier sind Fragen, die du im Briefing stellen solltest – und Warnsignale, auf die du achten musst.
Gute Fragen an eine Agentur oder einen Developer
Warnsignale
Bevor du startest, solltest du diese Punkte abhaken können:
Ein Shop braucht Pflege. Ohne regelmäßige Wartung riskierst du Sicherheitslücken, Performance-Probleme und Ausfälle.
Update-Strategie
Plane feste Wartungsfenster ein (z. B. monatlich oder quartalsweise). Teste Updates immer erst auf einem Staging-System, bevor sie auf Live gehen. Prüfe Kompatibilität von Plugins.
Security-Basics
Compliance & DSGVO
Zurück zu unserem Montagmorgen. Das Meeting ist vorbei, die Zahlen liegen auf dem Tisch. Du weißt jetzt: Die sinkende Conversion-Rate ist kein Marketing-Problem. Sie ist das Symptom für fehlerhafte ERP-Daten, einen zu komplexen Checkout und eine Suche, die nicht liefert, was Kunden erwarten.
Ein kompetenter Shopware Developer – ob intern oder bei einem erfahrenen Partner – hilft dir, diese Probleme systematisch zu lösen. Nicht mit Quick-Fixes, sondern mit sauberer Konzeption, durchdachten Prozessen, wartbarem Code und einem klaren Blick auf messbare Ziele.
Shopware ist eine leistungsstarke Plattform – für Unternehmen, die wachsen wollen, ihre Prozesse ernst nehmen und bereit sind, in Stabilität, Daten und Betrieb zu investieren. Wenn du diese Bereitschaft mitbringst, bietet Shopware dir die Flexibilität, Kontrolle und Erweiterbarkeit, die du brauchst, um im E-Commerce langfristig erfolgreich zu sein.
Die entscheidende Frage ist nicht, ob Shopware die richtige Plattform ist – sondern ob du die richtigen Partner, Prozesse und Prioritäten hast, um sie erfolgreich zu nutzen.